___LoSt In A FrEeZiNg HeLl
Gedanken

Wenn der Morgen erwacht..

Ich kann es kaum noch erwarten. Die Nacht wird kurz, doch scheint es mir noch so lang. Mit schrillem Ton wird mich um 5.30 der Wecker aus dem Bett reissen wollen. Doch ich werde schon wach sein und mit einem Lächeln in den Tag starten.

Der Weg zur Arbeit wird länger sein als je zuvor und die Stunden werden zu Tagen werden. Ich kann es kaum erwarten. Sie wird da sein. Eine ganze Woche. Mein Schwesterherz.

Oh ich hab sovieles mit ihr vor. Ich weiss garnicht wo ich anfangen soll.

Ich zeige ihr meine kleine Welt. Mein Leben, dass so weit ab von ihrem ist. Manchmal sehne ich mich zurück. Doch hier habe ich meine Heimat gefunden, in der mein Herz endlich strahlen kann. Ich vermisse die Zeit jedoch, denn wir konnten uns immer sehen und nun ist sie so weit weg von mir.

Ich schiebe jedoch die Trauer von mir und lass die Freude in mein Herz, denn sie wird hier sein nur bei mir und wir werden alles zusammen machen, so wie es früher einmal war.

Ich kann es kaum noch erwarten....

=) 

26.12.07 21:01


blub

blub Oo Test

 

Edit: Blub test bestanden, jetzt gehts wieder ohman knapp 2 seiten geschriebenes weg, ich sollte lernen zu kopieren... 

26.12.07 17:38


Das Ende ist nah...

Montag 24.12.2007, Massen an Menschen rennen panisch in die Kaufhäuser um die letzten Geschenke im rasenden Tempo zu ergattern. Mit flüchtiger Liebe suchen sie das bestmöglichste Geschenk aus. Die Verkäuferin packt es liebevoll in der Hektik der herandrängenden Massen ein. Schlangen winden sich an den Kassen. Eine EC- Karte nach der anderen findet den Weg in den Schlund des Kartenlesers.

Verzehrte Lächeln drängeln sich durch die Gänge zum Parkhaus, Motoren starten und ein Hupkonzert läutet den Auftakt des heiligen Abends ein.

Der beissende Abgas verdrängt den süssen Zimtgeruch der selbstgebackenen Plätzchen. In jedem Auto ruht das letzte fehlende Geschenk, welche mit hektischer Ruhe und denkender Liebe erwählt wurde.

Auch dieses findet seinen Platz unter dem übertrieben geschmückten Weihnachtsbaum. Geschenke häufen sich darunter und bereits jetzt blicken gierige Augen dorthin.

Im kleinen Familienkreis truddeln die ersten Verwandten ein, welche seit Monaten nichts von sich hören liessen.

Ein besonnenes Lächeln liegt auf den Lippen und eifrig wird der fertige Braten auf dem reichverzierten und gedeckten Tisch platziert. Was für eine Wohltat für den Gaumen der Weihnachtlichen Geschmäcker.

Komplimente, Geschichten und erdachtes Geschwätz fliesst über den Tisch und bahnt sich seinen Weg in die Ohren. Freundliche Glückseeligkeit wird aus den Poren gedrückt, wahre Worte feierlich geschluckt.

Gier strahlt aus den Augen, doch wird besinnlich weiter geredet, diskutiert und gescherzt. 

Doch die Schlacht wird beginnen. Geschenke gehäutet, beliebäugelt und mit dankenden Worten, doch innerer Gram entgegen genommen.

Der in Massen verschlungene Wein und das aufwühlende Gelächter über banale Anekdoten vergangener Erlebnisse machen den Abend zu einem Paradebeispiel der Menschlichkeit in der heutigen Zeit.

Wohl denen, die mit Liebe die Geschenke erdacht, diese selbst in eine Hülle von Liebe steckten. Worte Wahrheit sprechen wenn sie über die Lippen fliessen und der wohlige Geruch des Bratens ihnen in die Nase steigt.

Wohl denen, die mit glänzenden Augen kleine Geschenke dankend entgegennehmen.

Wohl denen, die den Sinn dieses Festes noch verstanden haben.

 

Heimweh glänzt in meinen Augen, weit weg ist meine Familie. Mein Herz ist aufgewühlt. Nur noch ein Tag, dann kommt sie, dann kommt meine kleine Schwester. Oh ich liebe sie so, vermisse sie so sehr.

Wir sind immer eins, egal wie weit entfernt wir von einander sind. 

 

 

26.12.07 12:00


Mama?

Fast emotionslos liege ich im Bett, starre an die Decke und Gedanken fliehen aus meinen Augen und male mit wütendem Pinselstrich Bilder meines Lebens an die Decke. Worte springend wie Flutwellen aus meinen Gedanken:

 
Wieso schaut mich er immer so an ? Wieso streichelt er mir immer so über den Kopf?
Ein zweiter kommt hinzu. Er küsst meine Mutter und gleitet ihr unter den Rock.
Ich weiss nicht wo ich hinschaun soll, im Fernsehen laufen cartoons. Ich mag cartoons.
Ich gehe in die Küche, ich habe durst, der Mann sagte ich darf mir was holen. Wieder fährt er mir durchs Haar?
Wieso macht er das? Ich will das nicht.

Ich gehe in die Küche und versuche ein Glas zu holen. Aber ich komm nicht dran.
Ich seh ihn, er schaut mich wieder so an und kommt in die Küche! Er hebt mich hoch.
Ich hol mir das Glas und er lässt mich wieder runter. Er schenkt mir wasser ein.
Ich trinke. Er schaut immernoch so. Ich schaue ins Wohnzimmer, meine Mama lacht und trinkt und macht etwas mit dem Mann, sie hat nicht mehr viel an.
Er schaut mich schon wieder an. Wieso küsst er meine Stirn? Was macht er da?
Wieso frägt er ob ich ein liebes Mädchen sein will? Ich will das nicht! Wieso macht er seine Hose auf?
Ich will weg. Ich geh weg. Er hält mich fest. Ich weine. Da ist was großes. Was ist das? Ich will das nicht!
 Er soll aufhören. ich kann nicht mehr reden. Wo ist Mama? Mein Mund was ist das? Wo ist Mama?
Er macht komisch Geräusche! Er soll aufhören!
er hört auf. Ich will weg. Was macht er? Wieso macht er meine Hose auf?
Er legt mich auf den Küchentisch! Ich will nicht! Wieso fasst er mich da an?
Ich seh mich, nein ich sehe ihn und mich. Ich starre nur an die Decke!
Wieso tut das so weh. Ich schreie ich weine. Wo ist Mama? Ich gucke ins Wohnzimmer.
Mama, der tut mir weh. Mama macht auch so komische Geräusche wie er. Was macht Mama da?
Es tut so weh. Ich will weg. Ich will cartoons gucken. Ich will tod sein. Mama, Mama mach doch was.
Darf er das? Der andere Mann macht das auch bei dir Mama, Mama darf er das? Wieso tut das so weh? Mama, komm doch her! Mama!!!!
Er ist so groß. Mama, er macht komische geräusche. Ich will das nicht es tut so weh. Mama. Er fängt an zu zucken.
Und geht weg. Er streichelt mich und sagt ich bin ein liebes Mädchen gewesen.
Er wusste garnicht das ich so lieb sein kann, weil Mama immer sagt ich sei ein böses Mädchen.
Und ob ich jetzt auch bei Mama ein liebes Mädchen sein soll. Bin ich ein böses Mädchen ?

Mama, ich will weg hier. Er nimmt meine Hand und setzt mich vor den Fernseher. Es laufen Cartoons.
Aber es sind nicht mehr die gleichen. Die Gesichter sind verzerrt. Was ist das für ein Cartoon. Mama ich will gehen.
Wir gehen.
Mama, Mama, wieso gehen wir schon wieder dahin ? Ich will nicht mehr dahin. Mama,
ich werd auch immer ein liebes Mädchen sein. Mama wieso schlägst du mich, Mama ich hab Hunger. Mama wieso gibt dir der Mann immer Geld?
Mama, liebst du mich?
Andere Mamis sagen zu ihren Töchter, das sie sie lieb haben. Mama hast du mich auch lieb.
Mama nicht schon wieder. Ich will nicht! Es tut so weh.

Aber Mama hat gesagt, alle Mädchen müssen mal zu einem Mann und weil ich eine kleine Hure bin,
werden wir immer wieder dahin gehen. Mama, was ist eine Hure?
Du bist eine Hure und ein böses Mädchen. Mama, ist meine Schwester auch ein böses Mädchen?
Nein sie ist nicht wie du. Du bist nur der Abfall einer kaputtgegangenen Ehe, sie ist mein Baby.

Mama, hast du mich trotzdem lieb? 

Wortlos schliesse ich meine Augen, kuschel mich an den Mann, der so lange Jahre um meinen Frieden kämpft und nur dem ich meine Nähe gewähre. 

23.12.07 15:01


Schizophrenie

Bruchstellenumschlagender Dunst,
sehen dumpfe Abbilder
sandselbsterhitzender Kunst,
trügender Erregung.

Chaosentwirrende Dimension,
reden wahre Lügen
scherbenspiegelnder Reaktion,
zuckender Systeme.

Einanderverworrene Realisation,
hören stumme Worte
selbstabsorbierter Imagination,
kranker Intelligenz.

(c) Valandrya

(Dieses Gedicht entstand kurz nachdem ich den Film "A beautiful Mind" gesehen hatte)

23.12.07 12:32


Mit glänzenden Augen stehe ich hier, der Wind umwirbelt mein weinendes Haar. Die Kälte lässt meine Wangen erröten und wie flüssiges Metal wandert eine Träne darüber herab, zerspringt in winzige Kristalle, welche weit vom Wind davon getragen wird.

Mein Herz schlägt im wilden Takt und blickt fröstelnd in die Weite des Waldes, welches sich ruhevoll vor meinen Augen erstreckt. Gedanken kreisen in meinem Innersten und unheilsvoll spiegeln sie sich nach Aussen.

Die Tiere fliehen im Flammenmeer meiner Seele. Schreiend reisst der Wind über die Kronen der Bäume, weinend nehmen die Blätter Abschied, die feinen Aderschen von Glut entflammt landen sie auf dem glühenden Boden meiner Bürde. Lachend fege ich hindurch, verbrenne mit meinerselbst die Stämme der Bäume und leise winseln sie um Frieden, zergehen in der Angst meiner selbst und nur Asche schimmert noch im Anlitz des einstgen Schönheit dieses Waldes entgegen. Die Kälte ist der Hitze meines Lebens gewichen und nur die Traurigkeit eines Kindes spiegelt sich in den einstgen Bewohner dieses Waldes wieder, welche nun irrend nach frischen satten Grün durch die Asche stolpern.

Weinend und trostlos laufe ich durch die Asche, versuche sie in mich einzusaugen. Wirbelt erhebt sich das Flammenmeer umkreist mich mit heisser Asche, hebt mich in die Lüfte tief versinkt im Schlund meiner Seele die Hitze und friert.

Mit offenen lachenden Augen stehe ich vor dem grünen Antlitz des Waldes, ein Reh erhebt sein Haupt und rennt dann grazil ins Dickischt.

Endlich öffne ich meine Augen wieder in der Realität dieser Welt und stehe mit lachenden Augen an der Kasse irgendeines Kaufhauses. Die Kassiererin gibt mir das Rausgeld, kein Blick wagt sie in meine Augen. Sie hat ihn nicht gesehen den verbrannten Wald meiner Seele. Langsamen Schrittes gehe ich auf die Strasse, blicke mich um und ein leises seufzend rinnt meinem Hals empor und mit heranbrausen des Windes gleite ich zurück in meinen Wald, der von neuen verbrennen und erblühen wird.

23.12.07 14:27


Mutter

Würgende Qualen des vergangenen Sein,
singt schmatzend lieder hirntoter Greise.
Mutter's Fluch gehüllt in rotem Lein,
spuckt süffige Augen in alter Weise.

Kinder fressen blasses rohes Fleisch,
in klebrig grünlichem Gedärm.
Wortlos dolcht schmutziges Gekreisch,
kotzt rostig wiederlicher Lärm.

Wandelnd durch Reste toter Rune,
tanzt qualvoll Kind auf Erden Leid.
greift bluter hand die Harpune,
zu töten des Mutters rotes Kleid.

(c) Valandrya

17.12.07 21:22


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